Dienstag, 14. April 2009

bezüglich...

dieser tipp hat sich bis zu euch noch nicht rumgesprochen? die menschen dort, sie haben einfach kein interesse. es zieht an ihnen vorbei. das verständnis gegenwart gestalten zu können erlebt man erst 200 km weiter südlich. versiffte jugendkultur finden wir doch überall, wie die gleich klingende musik, die dort läuft. welch wiederspruch, dass jene, die sie anhören, oft innovatives verköpern wollen und sich doch uniformieren und einengen. der diesjährige preis der abgefahrensten kleinstadt mit unbewusster selbstaufgabe geht an eine stadt voller betäubung, voller neidischer blicke zum großen bruder im süden und voller zeitverschenken. immerhin davon hat man genug.
eine prostituierte brüllt im olaf-samson-gang. sie mag niemanden der ohne im schritt gequollene absichten herkommt und nur nach einer abkürzung auf dem weg ins bett sucht.
ein wöchentliches ziel darin zu haben an einem tischkicker zu versacken, nach neuen beziehungen zu suchen ("ey; du weisst was ich mein, digger")? total abgefahren! viel spass allen die dort leben wollen; ich komme bestimmt mal zu besuch.

Donnerstag, 5. März 2009

ist das hier die wirklichkeit?

"und wie gehts so?" "ganz passabel. habe leider germanys next topmodel verpasst. ist die dickere weiter?" "keine ahnung" "ich fand die ja witzig und die konnte gut laufen" "weiß nicht." "ob sie auch so den müll raus trägt? ob sie auch so im supermarkt geht? ob die leute dann sagen werden: hey, die geht ja wie ein topmodel? ob viele leute sie dann auf der straße erkennen werden? ob sie weiterhin ein normales auto fährt? ob sie in wirklichkeit so aussieht wie im fernsehen? ob sie single ist und bleibt? ob sie einen neuen job bekommt? ob ihr aussehen und ihr auftritt im fernsehen zu diesem verhelfen? ob sie immer noch im c und a klamotten kauft? ob sie sich morgens nun mehr schminkt? ob sie, wenn sie zu schnell gefahren ist, kein bußgeld bezahlen muss? ob sie zu weihnachten mehr post bekommt? ob sie mit prominenten essen geht? ob sie beim chinesen zwei statt einem glückskeks bekommt? ob sie überall vorgelassen wird? ob sie nur noch echtes leder trägt? ob sie ihre wohnung weiß streicht? manchmal erdrücken mich diese ganzen wichtigen fragen und ich gehe an ihnen zu grunde." "du gehst an deinen fragen zu grunde, andere menschen einfach so. ist das hier die wirklichkeit?"

Donnerstag, 19. Februar 2009

Widmest du mir eine Zeitlücke?

Nein. Verdruss füllt eine Wolke in meinem Schädel. Was sind Zeitlücken überhaupt? Sicher etwas, dass Leute mit penetranten Ordnungsdrang ausmacht, die Ihre Vorhaben und nahe Zukunft tabellarisch ordnen. Andere hassen Kalender und weigern sich am Morgen aufzustehen, das warme Bett, für welchen Zweck auch immer, zu verlassen. Zum Beispiel: Ich. Wie gut kennen wir uns doch gleich? Nein, ich widme Dir keine Zeitlücke. Ich erfülle den nicht aufzuhaltenden Fortlauf des Alterns mit Deiner Gesellschaft.

Sonntag, 15. Februar 2009

schubi dubi bu

Ich sitze in dem Dachgeschosszimmer und schaue auf den Türrahmen und wünsche Ihm, dass Du Ihn passierst. In Gedanken höre ich, dass Du mir etwas erzählst. Ich wüsste wieder Bescheid.
Schließlich ist "solang man nicht vor Oberflächlichkeit strotzt, Selbstzufriedenheit ein wahres Meisterwerk! Also gilt es die Unzufriedenheit auf ein erträgliches Maß runterzuschrauben und mehr konstruktive Kritik an einem selbst zu üben. Diese lässt einen wachsen."

Donnerstag, 12. Februar 2009

tor 3 = einmal zerbrechen, bitte.

für den moment ist alles gut. man fühlt sich gut. aber sobald es bröckelt, wird gezweifelt. sobald es zerbricht, zerbricht man. und man wird immer wieder zerbrechen, an seinen eigenen fehlern. und die scherben aufkehren lassen von bekannten schaufeln, bis sie irgendwann so klein wie das restliche vertrauen sind, welches man in ein funktionieren hat. alles dreht sich ihm kreis. ich frage mich, ob es die welt ist oder ich. und bald geht es wieder einmal nur um den hoffnungslosen versuch die sinnlosigkeit wegzuspülen.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Richtig Nichtig

Die Hostie schmeckt mies
Der Mief dahinter
Fast erfroren daran
Das Werk wird bestimmter

Die Brust ist leer
Das Hirn ist voll
Fragt es
Was man machen soll

Der Wille nie da
Man sich so nah
Genossen mit Entscheidungsqual

Dienstag, 13. Januar 2009

5 mark zum leben und ich kaufe bier...

im fenster spiegelt sich kälte und verwirrung. beim öffnen dringen stimmen hinein. die einen sagen vorsicht, die anderen komm bald nach. ich versuche eine mauer zu bauen um meine geisterstadt. ob da überhaupt noch jemand wohnt ist fraglich? sie kann nicht hoch genug sein und fällt doch irgendwann in sich zusammen. im moment weiß ich gar nichts, nur das mein leben in ein paar kleine schwarze kisten passt. und wir warten auf die songs, die uns festhalten. songs die uns die farbe zurück auf die in der kälte bleich gewordenen lippen zaubern.

Montag, 5. Januar 2009

life is a pralinenschachtel

und ich mag keine pralinen.

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